Seite auswählen

Von Uli: der Weg zu diesem Projekt

Junl 2018
den Artikel lesen

Persönliches

In den folgenden Abschnitten beschreibe ich etwas genauer und aus einer eher persönlichen Perspektive meine Rolle in diesem Projekt – und auch, wie es dazu kam, dass Dara und ich jetzt wieder etwas gemeinsames starten.

1) Wo ich stehe

Um zu wissen, wie die nächsten Schritte auf meinem Lebensweg aussehen, muss ich mir manchmal selbst klar werden, wo ich eigentlich stehe. Daher eine kurze Bestandsaufnahme.

  • Ich lebe in einer glücklichen und inspirierenden Beziehung, die manchmal allerdings sehr dynamisch. Was sowohl meiner Partnerin als auch mir fehlt ist eine gewisse Souveränität im Alltag.
  • Ich habe eine wunderbare Tochter, an der ich wachse und von der ich viel lerne.
  • Ich lebe in einer Stadt, die mir gut gefällt und in der ich auch einige Freundschaften pflege, die mir wichtig sind.
  • Ich habe es geschafft, durch meine Arbeit als Graphiker beruflich Fuss zu fassen. Die finanziellen Sorgen der Vergangenheit belasten mich also nicht mehr so sehr.

3) Eine neue Strategie

Als ich begann, mich mit meiner Arbeit auseinanderzusetzen, fiel mir (durch den Unternehmercoach Stefan Merath) auf, dass ich zwar etwas tat, was mir Spass machte, nicht aber unbedingt immer mit den Menschen zusammen arbeitete, mit denen ich wirklich zusammen arbeiten wollte.

  • Was ich suchte waren Menschen, die die Welt wirklich zu einem besseren Ort machen wollten
  • Und die dies auf eine Weise erreichten, die für mich tief und weise genug war

5) Krieger&Könige

Für das neue Projekt, das wir entwickelten, brauchten wir mehr Zeit.

  • Ich merkte, dass es für mich immer wieder die praktizierten Werte und Prinzipien des Buddhismus waren, die in der Welt einen Unterschied machen konnte
  • Und ich erkannte, dass all das, was Dara in das Projekt einbrachte, genau das ergänzte, was mir fehlte (und umgekehrt). Wir ergänzten uns wie Ying&Yang. Und so sehen wir ja schon aus.
  • Und wir merkten, dass dieses Projekt, diese Ausbildung, vielleicht auf viel mehr angelegt ist als auf 40 Tage und dass sich die Menschen (Männer), die sich dazu wirklich gerufen fühlen, vielleicht auch erst mit der Zeit einfinden. Denn wir glauben und erfahren immer wieder, dass dieses Projekt und diese Zusammenarbeit Tiefe hat.

2) Wo ich hin will

Wenn von hier aus weiter wachsen will, dann stoße ich auf Schwierigkeiten:

  • Meine therapeutische Arbeit so aufzubauen, dass sie mich und meine Familie beruflich unterstützt, sehe ich bei den aktuellen Rahmenbedingungen als Ding der Unmöglichkeit an. Und ich möchte mir in dieser Arbeit auch selbst treu bleiben und will hier auch keine Kompromisse eingehen.
  • Wenig von dem, was ich tue, eignet sich dazu, in unserer Welt einen signifikanten Unterschied zum Positiven zu bewirken – und genau das will ich aber. Die Menschen, die mich inspirieren, haben alle die Welt im Grossen Positiv beeinflusst.

4) Bühne frei für: Dara

An diesem Punkt spielte mir der Zufall der das Schicksal in die Karten ich traf ich nach längerer Zeit mal wieder Dara in der Strassenbahn. Mit ihm hatte ich vor fast zwei Jahren ein Projekt gemacht, bei dem ich immer wieder das Gefühl hatte: hey, hier lässt sich etwas bewegen.

  • Es ging darum, 40 Tage am Stück zu lächeln.
  • Und wir konnten 100 Leute dafür gewinnen.

Natürlich hatten wir keine Erfahrung in der Leitung von so etwas und vielleicht haben wir nicht alles 100% richtig gemacht. Für mich aber war es trotzdem das Projekt, mit dem ich am meisten in der Welt bewegt hatte. Und jetzt beschlossen wir, wieder zusammen zu arbeiten.

6) Was momentan von mir kommt

Manchmal ist es einfach so, dass mich Dinge begeistern und ich die dann auch wirklich ausprobieren möchte. Und über Jahre habe ich nach etwas gesucht, dass für mich zwei Pole verbindet:

  • die Werte & Qualität einer wirklichen Spiritualität (und als Beispiel dient mir hier der Buddhismus)
  • dem Wunsch der Fülle, wie er in unserer Gesellschaft vorherrscht und wie er z.B. von Wesenheiten wie Kryon, Abraham Hicks vertreten wird.

Ich habe ziemlich daran gelitten, dass ich diese beiden Pole nicht verbinden konnte. Mit dem Diamantschneider Ansatz, wie er von Geshe Michael Roach vermittelt wird, hat sich das geändert.

„Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber.“

Nelson Mandela

Diamant Schneider

Geshe Michael Roach erklärt hier einen ethisch wunderbaren Weg zu einem erfolgreichen Leben. Must See für dieses Projekt.

Die drei Juwelen

1. Buddha

Buddha ist sozusagen der äussere und Innere Buddha, dem man sich hingibt. In meinem Leben gibt es da mindestens drei: Yogananda, Buddha, Jesus. Es geht aber einfach darum, eine Art von Qualität zu haben, an die man sich immer wenden kann.

2. Dharma

Dharma ist die Lehre, an die man sich hält. In diesem Fall nehme ich ein Fragment aus dem buddhistischen Kanon und hoffe einfach, dass ich das so gut ich kann lebe und vermittle.

3. Sangha

Sangha sind wir alle, die praktizierende Gemeinschaft. Und vielleicht liegt die Qualität des Diamantschneideransatzes, dass sie die Rolle des Nächsten so wunderbar betont.

Andere Artikel

Beziehungen

Krieger&Könige, mein neues gemeinsames Projekt mit Dara Taher Ali, war nicht von Vornherein als Projekt für Männer gedacht.

Akasha Chronik

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ – Albert Einstein

Liebe und lebe radikal – mit Anleitung

Was auch immer du tust, es geht immer um Liebe! Du hast es vielleicht selbst erfahren, es in schlauen Büchern gelesen oder du hast es von weisen Gurus erzählt bekommen…
Es heißt, dass wir mit allem verbunden …

Sei Teil der Community!

Datenschutz